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Im Januar 2013 soll die sogenannte Kultur-Taxe kommen. Manche nennen Sie „Betten-Steuer“, „Matratzen-Maut“ oder schlicht Touristen-Steuer. Der Senat hat sie bereits beschlossen. Im Dezember 2012 wird sie durch die SPD-dominierte Bürgerschaft gewunken.

Im Gesetzentwurf (Drucksache „20/4386“) wird die Steuer mit der „Sicherung der Zukunftsperspektiven der Hamburger Kultur, aber auch der Steigerung der Attraktivität Hamburgs als Wirtschafts- und Tourismusstandort“ begründet. Denn „die kulturelle und touristische Anziehungskraft einer Stadt zählen zu den zentralen und weiter an Bedeutung gewinnenden Wettbewerbsfaktoren.“

Demnach - so die Absicht der z.Zt. gesetzgebenden SPD - soll eine Hälfte der zu erwartenden 8 bis 20 Millionen jährlichen Steuereinnahmen der „Kultur mit touristischer Anziehungskraft“ zugute kommen - für Kultur „zur Steigerung der Attraktivität Hamburgs als Wirtschafts- und Tourismusstandort“.

Hamburger Steuergeld wurde aber auch schon in den vergangenen Jahren für Tourismus ausgegeben!

Für die in der Drucksache genannten „Prestigeprojekte“ wie „z.B. große Kulturfestivals wie u. a. das Reeperbahnfestival, Elbjazz, Dockville oder die Lessingtage, Sonderausstellungen der Hamburger Museen oder große Theaterproduktionen (...) ebenso wie Sportgroßveranstaltungen und Events“ wurden jährlich mehrere Millionen Euro von Hamburger Steuergelder ausgegeben, die letztlich der Kultur von Hamburgern und für Hamburger fehlten.

Daher fordern wir bei Einführung der „Kultur-Taxe“:
Steuern von Hamburgern für Hamburger!
Steuern von Touristen für Touristen!

Der Hamburger Steuerzahler hat ein Recht auf eine (auch kulturell) lebens- (und nicht nur besuchens-)werte Stadt. Jene touristische Kultur und Events können nun aus dem Topf der Touristen-Steuer bedient werden. Im Umkehrzug sollen die bisherigen Ausgaben wieder den Hamburger Kulturprojekten zugute kommen. Auch und gerade in den Außenbezirken – für die Bürgerhäuser, Sozio-Kultur-Zentren, die Geschichts- und Kulturwerkstätten.

Steuern aus der Region – für die Region!
Auch für die Kultur!

Eine Initiative von
Sued-Kultur, c/o Nartenstr. 19, 21079 Hamburg, Tel.: 040 – 20 00 95 36

Spendenkonto: Jazzclub HH e.V.
Haspa – BLZ 200 505 50 – Konto: 1262/18 00 01 - Betr. „Petition 2012“



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(*) diese Felder müssen Sie ausfüllen!

Mit dem Abschicken des Formulars erkläre ich mich einverstanden, dass meine Daten an die Stadt Hamburg im Sine dieser Petition weitergegeben werden dürfen. Meine Daten dürfen ausschließlich zu Dokumentationszwecken dieser Petition weitergegeben werden. Ansonsten nutzt der Initiator die Daten zu keinen weiteren Zwecken und gibt sie nicht an Dritte weiter.


Aus technischen und Haftungsgründen erscheint Ihre Unterschrift nicht sofort,
sondern 1h-24h nach der Bestätigung Ihrer Unterzeichnung!


Diese Petition hat bereits 126 Unterzeichnende seit dem 13. August 2012:

126.   xxxxxxxx, Mutter,
125.   Gernot Storm, PC-Trainer, Lernpaloma.de
124.   xxxxxxxx
123.   xxxxxxxx, , HARBURG21
122.   xxxxxxxx
121.   xxxxxxxx, Coach,
„Das Geld muss in Projekte fließen wie z.B. STAMP, die für alle sind (umsonstunddraußen). Kultur mit dem Focus der Wirtschaftsförderung kann ihren Platz haben aber darf nicht die anderen verdrängen zugunsten von großen Events, die vor allem auch teure Fressmeilen sind”
120.   xxxxxxxx, Schauspieler,
119.   Alexej Pronitschew, Musiker, Musikwissenschaftler,
„Meiner Meinung nach kann eine Förderung nur so aussehen, dass Projekte gefördert werden, die Grundlagen schaffen und bewahren, mittels welcher Kunst und Musik entstehen und dargeboten werden können. Die Beteiligung an großen kommerziellen Festivals sehe ich von daher eher als Kapitalanlage. Bisher gab es einen Trend in Deutschland, der einen Schwund von Live-Musik aufgezeigt hat. Städte, die sich eine gesunde Club- und Musikerszene bewahren können, können somit von der Kulturarmut des Umlands (und "Rest-Deutschlands") profitieren. Ich hoffe Hamburg wird sich bewusst, dass auch die großen kommerziellen Projekte nicht einfach aus dem Nirgendwo entstehen können und die Förderung der lokalen Szene entscheidend ist für die Zukunft der Kulturlandschaft.”
118.   Anja Enseleit
117.   Hinnerk Rümenapf, Wiss. Mitarb., Dipl. Inform., Universität Hamburg
116.   Timo Gorf, Veranstaltungskaufmann, diverse
115.   Mirko Haas
114.   xxxxxxxx, Ang.,
„Hamburg läuft mit seiner Touristen-Event-Manie schnurstracks in eine Sackgasse!”
113.   Hilka Wiegrefe
112.   xxxxxxxx, Betriebswirtin, Hobbymusikerin,
„Die Institutionen in Harburg müssen unterstützt werden, nicht das Geld nördlich der Elbe lassen und den Süden Hamburgs kulturell verhungern lassen!”
111.   Joachim Griebe, Musiker,
„Ich bin in Hamburg geboren und habe hier immer gelebt und gearbeitet . (25 Jahre als Musiker , Musiklehrer im freien Beruf ) Vor 3 Monaten bin ich verärgert aus Hamburg weggezogen . mir hat man sogar die Existenz vernichtet .... kann mich nur dem Beitrag von JOSCHEBA SCHNETTER (110) anschliessen .”
110.   Schnetter, Joscheba, Musikerin, Hochschule für Musik und Theater
„Ich könnte ausrasten, wenn ich das lese. Reichen die MILLIONEN nicht, die in die Elbphilarmonie gehen? Leuchtturmprojekte sind gut und wichtig, aber es muss auch an der Basis gearbeitet werden. Immermehr Künstler verlassen Hamburg, sind enttäuscht, entrüstet, resignieren, weil die nötige Förderung fehlt. Also bitte: dann trennt sauber und nehmt die Ku(ltu)r-Taxe für die Touries, aber die Hamburger Steuer für die HAMBURGER KÜNSTLER!”
109.   xxxxxxxx
108.   mark matthes, künstler,
107.   xxxxxxxx, Kultur Managerin, electroslam
„Kultur entseht in kleinen, meist autonomen kreisen, bevor sie zum Touristischen Anziehungspunkt werden kann. Daher ist es wichtig zahlreiche kleine Initiativen zu fördern um die Kultur wandelbar und lebendig zu halten. Ein riesiges Hau-Ruck Festival ohne engagiertes kreatives Potential ist nicht Kunst sondern reiner Kommerz. und das muss man zumindest nicht finanziell fördern.”
106.   Inga Löcherer, Inh.,
„Hamburg ist als Metropole attraktiv genug. Man muß nicht jede Woche nochmehr Säue durchs Dorf treiben und uns letztlich unsere städtische Identität nehmen. Sind wir Hamburger selbst denn gar nichts mehr wert?”
105.   xxxxxxxx, Dozent, Musiker, Hochschule für Musik, Köln
104.   xxxxxxxx
103.   Andreas Rohde
102.   Milan Jubitz
101.   Riehemann Hendrik, Rechtsanwalt,
„Ich muß hier an die Studiengebühren denken. Das Geld wurde den Studenten genommen, ohne einen Bedarf zu ermitteln, es wurde sofort das absolute Maximum genommen, und NICHT in die Bildung und Wissenschaft zurück investiert. Das Geld wurde genommen, um Löcher zu stopfen, die Prestige-Projekte, beispielsweise die Elbphilharmonie inklusive der U4, oder die mißlungene 30. Erneuerung des Jungfernstiegs gerissen haben.
Wir brauchen mehr Förderung kleinerer Kulturprojekte und junger Musiker.”
100.   Kinkeo Xayapheth, Dipl. Bibl., LI BSB HAMBURG
99.   xxxxxxxx, Freiberufler,
„Ich bin dafür”
98.   Volker Eilers, Rentner,
97.   xxxxxxxx, Sängerin, Blue4U
96.   xxxxxxxx, selbständig,
95.   xxxxxxxx, selbständig,
94.   xxxxxxxx
93.   Markus Kuczewski, Musiker,
92.   Annette Friedrich, Gesundheitsmanagerin,
91.   Wolfgang Gleiniger
90.   Barbara Borchert, Sozialpädagogin,
89.   Frank Untiedt, Dipl. Sozialpädagoge,
88.   NatalIA Erwerth
87.   Corinna Jockel, Ang.,
86.   Klaus Sander, , formgebung
85.   Stefan Haustein, Softwareentwickler,
84.   Carmen Walter
„Für eine lebendige, facettenreiche Kultur, eben gerade auch außerhalb der großen Events ...und vor Ort in den Stadtteilen.”
83.   Torsten Berlin, Tontechniker,
82.   Andreas Göhring, Journalist, mag medienservice UG
81.   xxxxxxxx, Grafikerin,
„Neben der Förderung von kleineren Kulturprojekten, finde ich es immernoch wünschenswert die Basis der Musikerinnen zu stabilieren. Dazu gehören, stadtnahe Übungs- und Probenräume zu Lagerhallen-Preisen, die nicht gesundheitsschädlich sind. Mindesthonorare für Clubauftritte und eine angemessene Entlohnung für den Unterricht an Schulen. Stipendien, die den hier lebenden Musikerinnen ermöglicht Musikerinnen aus anderen Ländern nach Hamburg einzuladen und mit Ihnen zu arbeiten. Und eine konzertante (Probe-)Bühne, auf der auch und besonders am Wochenende Konzerte z.B. um 20 Uhr veranstaltet werden können. Dafür müssten die Musikerinnen auch bezahlt werden. Wie das Elbfestival gezeigt hat, gibt es genug Menschen die Jazz interessiert sind, die haben ausserhalb des Festivals wohl an anderen Terminen Zeit als die Musikerinnen, die es sich nicht leisten können besser bezahlte Gigs, Band-Proben, Unterrichtsstunden oder die ja auch notwendigen Pausen und Proben für ihre künstlerische Weiterentwicklung für einen Clubauftritt um 20 Uhr sein zu lassen. . . . Das die Clubbesitzer häufig auch ,ehrenamtlich' arbeiten, ist auf Dauer schwierig. Mit jedem Clubbesitzer der das Handtuch schmeisst, geht ja auch Kompetenz verloren.”
80.   Christina Lürken, Wirtin , Old Dubliner Irish Pub
„Die Steuern der Harburger dürfen auch gerne mal in HARBURG bleiben!”
79.   Neil Huggett, Musiker,
78.   Anette Quast, Soziologin, polis aktiv Stadterneuerung und Moderation
„Kultur - gerade "die kleine um die Ecke" - schafft Stadt und hält sie zusammen.”
77.   xxxxxxxx
76.   xxxxxxxx, Musiker ,
75.   Klemens Kaatz, Pianist, Klavierlehrer,
74.   Biljana Lazarević
73.   xxxxxxxx, Student ,
72.   Ulrich Kodjo Wendt
71.   Björn Lücker
70.   xxxxxxxx
69.   doro offermann, musikerin,
68.   Eberhard Lehr, Inhaber, B&C - Ihr Pausenteam Pinneberg
67.   Gorch von Blomberg, , Kulturwerkstatt Harburg
66.   xxxxxxxx
65.   Stefan Alt
64.   xxxxxxxx
63.   Andreuccia
„Stadteilkultur muß unbedingt gestärkt werden!”
62.   Cornelia Nicklaus
61.   Manfred Goll, Verlagskaufmann,
60.   Dietmar Weidler
59.   xxxxxxxx, Ang.,
58.   Lars Mathiesen, Bauhandwerker und -planer,
57.   Jan Kehrberger, Kirchenmusiker, Evangelische Süderelb-Kirchengemeinden
56.   Fritz Tetsch, Lehrer,
„Ich möchte ein dauerhaftes Kulturvergnügen und keine event-Kultur.”
55.   Christian Heenen
54.   xxxxxxxx, Ärztin i.R.,
53.   Filipo Voges, Student,
52.   Jörn Hansen, Geschäftsführer, Kulturzentrum Rieckhof
51.   xxxxxxxx
50.   xxxxxxxx, Musiker,
49.   Felix Hauerken
48.   Stephan Röhler
47.   xxxxxxxx
46.   rolf marxen, diplom-sozialwirt,
45.   G.M. Krebs
44.   Johannes Zeiske
43.   xxxxxxxx
42.   Ingo Merten
41.   Christine Roser
40.   Lars, Versicherungskaufmann,
39.   Andreas Lübbers
38.   Mathias Lintl, , Soulkitchenhalle
37.   Brigitte Hegemann, Beraterin & Trainerin, Brigitte Hegemann CONSULTING & TRAINING
„Meiner Meinung nach ist eine attraktive und geförderte Kultur mit zahlreichen Facetten das beste Aushängeschild für eine Stadt wie Hamburg.”
36.   Matthias Schildt, Texter, copy & inspiration
35.   Lothar, selbst.,
34.   Birgit Carstensen, Moderatorin + Dozentin, Kontrast Folgenreiche Fortbildung
„Kultur ist das, was mensch um seiner selbst willen tut.”
33.   Martin Schiereck, Kulturschaffender im Jazz und Klassik Bereich, Jazztage Dresden, Rossini in Wildabd
32.   xxxxxxxx
31.   xxxxxxxx, Student,
30.   Jessica-Virginia Mouffok, Sprecherin, Schauspielerin,
29.   xxxxxxxx
28.   Detlef Schult, Musiker,
27.   Dieter Oeding, , Galerie Nordlicht
26.   Karsten
25.   Jan Petzold
24.   xxxxxxxx
23.   christoph steinke
22.   Klaus-Peter Strecke
21.   xxxxxxxx, Trainer,
20.   xxxxxxxx, Musikvermittlerin, Das Klingende Museum Hamburg
19.   Manfred Klingele-Pape, Lehrer,
18.   xxxxxxxx
17.   xxxxxxxx
16.   xxxxxxxx, Ang,
15.   Rolf Lengemann
14.   Jens Meyer
13.   Renate Kerntopp
12.   K. Gregor, Ehemalige Ehrenamtliche Helferin des Jazzclubs im Stellwerk,
11.   xxxxxxxx, Student,
10.   Simon Röpke
9.   Tina Voggenreiter
8.   xxxxxxxx
7.   xxxxxxxx, Ang.,
6.   xxxxxxxx, selbst.,
5.   xxxxxxxx, Ang.,
4.   xxxxxxxx, Ang.,
3.   xxxxxxxx, Ang.,
2.   Sabine Schnell, Grafik-Designerin,
1.   Heiko Langanke, Inh., Langanke&Partner